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ZTE muss große Teile seiner Geschäftsaktivitäten einstellen

ZTE

Aufgrund von US Sanktionen muss ZTE nach eigenen Bekunden die Produktion größtenteils einstellen. Ob und wann die Produktion wieder aufgenommen werden kann ist nicht ganz klar.

ZTE muss große Teile der Produktion vorläufig einstellen

Etwa einen Monat nach der Verhängung von Exportsanktionen durch das Amerikanische Wirtschaftsministerium muss ZTE einen großen Teil seiner Produktion einstellen. Wie Ars Technica berichtet, werden ungefähr 25% der notwendigen Bauteile aus den USA importiert. Hierbei handelt es sich unter anderem um die Prozessoren von Qualcomm, welche in den Smartphones von ZTE verbaut werden.

Da US Unternehmen ZTE nicht weiter beliefern dürfen, war die Fortführung der Produktion nicht möglich.

Auslöser der Sanktion waren Verstöße gegen Absprachen

Auslöser für die jüngst ausgesprochene Sanktion waren Verfehlungen des Herstellers in der Vergangenheit. Der Netzwerkausrüster hatte Nordkorea sowie den Iran beliefert, die ebenfalls US Sanktionen unterliegen. In diesem Zusammenhang musste ZTE hohe Strafzahlungen leisten und weitere Zugeständnisse machen. Hierzu gehörte auch die Reduktion von Bonuszahlungen an die eigenen Manager. Diese Zahlungen wurden laut den USA nicht reduziert, wodurch der Hersteller gegen die Bewährungsauflagen verstoßen habe.

Der Hersteller nimmt auf seiner Homepage Stellung dazu und weißt darauf hin, dass durch die nun aktive Sanktion indirekt auch die Amerikanischen Zulieferer bestraft werden. Diese müssen durch die Exportsanktionen auch große Umsatzeinbußen in kauf nehmen.

Auswirkungen für Kaufinteressenten

Tatsächlich müssen sich Interessenten an den Smartphones des Herstellers Gedanken machen, denn der direkte Vertrieb wurde eingestellt. Die Lager der Händler sind aber noch gefüllt. Interessant wird auch die Preisentwicklung sein. Bei dem Blade V9 ist es noch nicht zu einem Einbruch des Preises gekommen. Wenn eine Kaufentscheidung bereits gefallen ist, dann lohnt es aber sicherlich die Entwicklung im Auge zu behalten. Sollte sich abzeichnen, dass auch längerfristig keine neu produzierten Geräte am Markt erhältlich sind, kann es durchaus zu Lagerräumungen mit attraktiven Rabatten kommen.

Quelle: – Ars Technica

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