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Sony plant die fotografische Zukunft bei Smartphones

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Ohne Zweifel baut Sony unbenommen exzellente Smartphones, die technisch immer auf der Höhe der Zeit liegen. Auch als Lieferant für Fotosensoren genießen sie einen ausgesprochen guten Ruf und belieferten in der Vergangenheit sowohl Samsung, HTC als auch Apple und andere. Ein Stück unverständlich ist also, warum sie bei den eigenen fotografischen Begleitern der Konkurrenz immer ein kleines Stück weit hinterherhinken.

Kenichiro Yoshida will intern besser vernetzen

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Der Elektronikgigant Sony hat in seiner Firmengeschichte viele Höhen und Tiefen gehabt. Kenichiro Yoshida hat dabei als Finanzchef geholfen, Sony zurück in die schwarzen Zahlen zu bringen. Seit April 2018 ist er als Vorstandsvorsitzender tätig und will dabei die unterschiedlichen Entwicklungs- sowie Produktionszweige besser vernetzen. Dies betrifft auch die Mobilfunksparte, die künftig viel intensiver von den Entwicklungen aus den anderen Bereichen profitieren soll.

Yoshida betont dabei, dass Sony im optischen Bereich exzellent aufgestellt ist. In Zusammenarbeit mit Olympus entwickle man marktführende Produkte im Bereich der medizinischen Mikroskope. Man sei in einem Kerngebiet, der digitalen Fotografie, mit der Sony Alpha R –Reihe qualitativ weit vorne und auch bei Sensoren für Smartphones liege man an der Spitze.

Bei Sony sollen die Smartphones fotografisch besser werden

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Die Defizite, die z.B. bei den XZ-Modellen bestehen kann auch Yoshida nicht abstreiten. Hier soll zeitnah eine deutliche Verbesserung eintreten. Dabei geht es nicht nur darum, die bereits im eigenen Hause verfügbare bessere Hardware zu verwenden, sondern auch Softwaretechnisch aufzuschließen. Sowohl Apple als auch Google zeigen, wohin der Weg führen wird. Künstliche Intelligenz wird immer wichtiger für die Motiverkennung und entsprechender Reaktion auf die Umgebung bei einer Aufnahme.

Bei dem XZ2 Premium zeigte der Hersteller bereits den Willen, dies verstärkt anzugehen und bemühte sich um eine Implementierung von zwei Hauptkameras. Leider war man hier nicht konsequent und setzte bei dem XZ3 wieder auf die bekannte Hardware. Spätestens bei dem XZ3 Premium dürfte die Handschrift des neuen Sony Chefs dann hoffentlich zu sehen sein.

Quelle: – wirtschaftswoche

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