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Smartphones laufen Kameras den Rang ab

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Laut einer Studie der Bitkom haben es klassische Kameras immer schwerer sich gegen Smartphones zu behaupten. Den aktuellen Zahlen zufolge nutzen mehr als zweidrittel der Befragten das Smartphone für Fotografie. Damit geht der mobile Begleiter in Führung wenn es um die Erstellung von Fotos geht.

Klarer Trend – Kameras verkaufen sich immer schlechter

kameras - canon

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Hersteller klassischer Kameras haben es immer schwerer ihre Produkte an den Mann oder die Frau zu bringen. Gingen 2008 noch 9,3 Millionen Einheiten über die Ladentheke, waren es 10 Jahre später nur noch 2,8 Millionen. Der Trend zeigt dabei weiterhin kontinuierlich nach unten. Dabei trifft es die günstigen Einsteiger-Kameras ohne Wechselobjektive am härtesten. Hier haben Smartphones in der Qualität soweit aufgeholt, dass ihnen einfach die Existenzgrundlage wegbricht. Wer sich heute noch bewusst für Fotoequipment entscheidet, der ist auch bereit für das Mehr an Leistung deutlich tiefer in die Tasche zu greifen. Die durchschnittlichen Ausgaben stiegen dafür von 322 Euro im Jahr 2015 auf 339 Euro im aktuellen Jahr. Bevorzugt werden dabei hochwertige System- oder Spiegelreflexkameras.

Facebook, Instagram und Co Als Triebfeder

kameras - social media

Die schnelle Verbreitung von Bildern ist ein existenzieller Antrieb für die Smartphone-Fotografie. Mit wenigen Handgriffen ist ein spontaner Schnappschuss bei Facebook online. Laut der repräsentativen Umfrage versenden 70% der deutschen Smartphone-Fotografen ihre Werke per WhatsApp. Über 60% stellen Aufnahmen bei sozialen Netzwerken ein. Spontane Schnappschüsse geben dabei fast 75% der Befragten als beliebtes Motiv an. Über die Hälfte nutzen das Smartphone aber bewusst um Erinnerungsfotos zu schießen, bei denen die Qualität im Vordergrund steht. Auch beleibt sind Erinnerungshilfen, wie das fotografieren des Einkaufszettels (30%). Sogar 7% gaben an, den kompakten Foto-Begleiter als Scanner zu benutzen um Dokumente zu erfassen und zu verarbeiten.

Quelle: – bitkom

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