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Samsung Galaxy A7 – Dreifachkamera ist in der Mittelklasse angekommen

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Samsung hat das Galaxy A7 vorgestellt und setzt damit um, was sie bereits zuvor angekündigt haben. Neue Features erscheinen nun nicht zuerst in den Flaggschiffen, sondern werden in der Mittelklasse eingeführt. Das ist eindrucksvoll gelungen, denn eine Dreifachkamera für rund 350 Euro sucht man andernorts vergeblich.

Ordentliche Hardware in dem 6-Zöller

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Die Hardware des neuen Galaxy Abkömmlings kann sich durchaus sehen lassen. Acht Kerne mit 2,2 GHz treiben den ab Ende September verfügbaren Fotokünstler an. Je nach gewählter Speichervariante stehen 4 oder 6 GB RAM zur Verfügung. Der Massenspeicher startet bei ordentlichen 64 GB. 3.300 mAh Akkukapazität sind für die Größe und Preisklasse absolut in Ordnung. Ein Android 8.0 ist nicht auf der Höhe der Zeit, aber USB Typ B welches als Micro USB nach außen geführt wird wirkt schon leicht antik. Preislich geht es bei 349,00 Euro los.

Das fotografische Besteck des Galaxy A7

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Bei der Hauptkamera werden wie erwähnt drei Sensoren verbaut. Man hat sich hierbei entschlossen, kein Teleobjektiv mit in das Sortiment zu nehmen. Zur Wahl stehen Weitwinkel, Ultraweitwinkel und eine Kamera für das erfassen der Tiefeninformationen. Die technischen Daten dazu lesen sich auch hier sehr ordentlich. Die Hauptkamera mit Weitwinkel liefert eine erfreulich hohe Auflösung von 24 Megapixel. Die Offenblende von f/1,7 dürfte auch mit dunklen Situationen noch gut zurechtkommen. Mit einem Blickwinkel von 120° kommt das A7 nicht an Künstler wie das Axon 9 heran, liefert aber schon beeindruckend viel Bild. 8 Megapixel stehen dabei zur Verfügung. Für dunkle Situationen ist die Blende von f/2,4 dann allerdings nichts mehr. Der dritte Sensor liefert Tiefeninformationen für die Freistellung. 5 Megapixel bei einer Blende von f/2,2 sind hier absolut ausreichend.

Selfies stemmt das neue Galaxy A7 ebenfalls mit 24 Megapixel. Eine Blende von f/2,0 ist dabei noch ok. Etwas kurios mutet der fehlende Autofokus an. In dieser Preisklasse dürfte der Sensor allerdings eine vergleichsweise moderate Fläche aufweisen. Tiefere Überlegungen zur Hypervokaldistanz ab der alles scharf ist kann man sich daher vermutlich sparen. Wer plant Makros mit der Selfiekamera zu machen dürfte hier aber tatsächlich Probleme bekommen.

Quelle: – samsung

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