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Photokina 2018: Canon stellt Studie zur KI bei der Fotografie vor

photokina 2018

Zur Photokina 2018 stellt Canon eine Studie zur künstlichen Intelligenz in Bezug auf die Fotografie vor. Wenig überraschend ist, dass sich Benutzer herkömmlicher Kamerasysteme die smarten Funktionen der Mobilgeräte wünschen. Die großen Hersteller müssen damit also einsehen, dass sie trotz Unterschiede in der Qualität dem Begleiter in der Hosentasche in vielen Belangen haushoch unterlegen sind.

Studie zur künstlichen Intelligenz in der Fotografie auf der Photokina

photokina 2018 - lenses

In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Konsumforschung e.V. (GfK) hat Canon eine repräsentative Studie vorgelegt, die sich mit der Unterstützung der Fotografen durch smarte Funktionen auseinandersetzt. Offensichtlich ist den Herstellern bewusst, warum immer mehr Kunden den klassischen Systemen den Rücken kehren und zu einem Smartphone greifen.

In Summe gaben 86% der Befragten an, dass sie intelligente Funktionen auf Kameras benutzen würden, so denn es sie gäbe. In keiner Altersklasse sank dieser Wert unter 80%. Wenig überraschend gab die Technikaffine Altersgruppe der 30 bis 39 jährigen mit 92% an, sich solche Techniken zu wünschen. Bei speziellen Fragen, wie der nach einer automatischen Gesichtserkennung wünschten sich ebenfalls 86% der befragten eine solche Möglichkeit. Bei der Frage nach Automatischen Retuschieren von Bildern um störende Elemente zu entfernen sieht es etwas gemäßigter aus. Hier könnten sich fast 46% der Befragten vorstellen, dies bedarfsweise einzusetzen.

Auswirkungen auf die Smartphone-Fotografie

photokina 2018 - smartphone

Die großen Hersteller kennen auf diese Probleme nur eine Antwort. Den Weg hin zu immer größeren Sensoren. Der Weg in Richtung Kleinbild (35 mm) ist unverkennbar. Und auch das Mittelformat mit nochmals größeren Sensoren ist im Aufschwung.

Während Smartphone-Fotografen bei aktuellen Top-Modellen demnächst bereits zwei dedizierte NPUs (Neural Processing Units) zur Seite gestellt bekommen, haben klassische Systeme viel aufzuholen. Gesichtserkennung, Möglichkeiten zum Verständnis des räumlichen Aufbaus oder gar der Objekterkennung wie mit Google-Lens werden auch künftig eine Domäne der Hosentaschentauglichen Begleiter sein. Zumindest auf absehbare Zeit zeichnet sich damit ab, dass Smartphones beim einführen neuer innovativer Funktionen weiterhin führend sein werden.

Quelle: – canon

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