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Immer mehr Menschen bevorzugen das Handy vor der Digitalkamera

Der Breitbandverband Bitkom hat eine neue Studie über die verwendeten Endgeräte beim Fotografieren veröffentlicht. Die erhobenen Daten belegen den anhaltenden Trend, dass immer mehr Smartphones anstatt Kameras zum Bilderschießen verwendet werden.

Fotografie: Handy vor Digitalkamera

Der Verband hat in einer Umfrage Mitbürger ab 14 Jahren zu ihrem Nutzungsverhalten beim Fotografieren befragt. So verwenden 69 Prozent der Teilnehmer vornehmlich das Smartphone zum Knipsen, 35 Prozent setzen auf Kompaktkameras.

Dieser Trend macht sich auch bei den Verkaufszahlen der Fotoapparate bemerkbar. Im Jahre 2008 wurden noch 9,3 Millionen Digitalkameras verkauft, dieses Jahr sollen es nur noch 2,8 Millionen sein.

Wenn Kamera, dann richtig

Bitkom hat außerdem erörtert, dass Fotografen eher auf leistungsfähigere Systeme, wie Spiegelreflex- oder Systemkameras, setzen. Das soll auch mit dem mittlerweile recht günstigen Einstiegspreis in die professionellere Fotografie zu tun haben.

Letztes Jahr betrug der Durchschnittspreis von besseren Systemen noch 339 Euro, nun sind es 322 Euro. Die Umfrage fand im Juli 2016 statt, es nahmen 1.008 Personen teil, darunter 696 Smartphone-Nutzer.

Der Branchenverband fragte konkret nach der Häufigkeit der Nutzung von Digitalkameras und Smartphones und dem Einsatzgebiet.

Unsere Meinung: Am Besten beides haben

Wir in der Redaktion sind selbstredend begeisterte Handy-Fotografen. Wobei wir hier die Kameras von Samsung, Apple und LG am nützlichsten finden. Sie bieten meist die beste Bildqualität, eine gute Lichtstärke und innovative Features.

Im Alltag lohnt es sich mittlerweile tatsächlich kaum noch, einen schweren Fotoapparat mitzuschleppen, bei größeren Ausflügen oder Festen hingegen schon. Allein wegen der variablen Brennweite, der besseren Freistellung und dem geringeren Rauschen lohnen sich Spiegelreflex- oder Systemkameras.

Wer unterwegs nicht mit Objektiven jonglieren möchte, kann sich einfach ein sogenanntes Superzoom anschaffen. Hier bekommt man dann beispielsweise eine Brennweite von 18 – 200, also genug Weitwinkel und viel Tele.

Billig-Smartphones taugen meist nicht zum Fotografieren

Wer nur etwas Wert auf die Fotoqualität legt, sollte tunlichst Abstand von den unter 100 Euro Billig-Smartphones nehmen. Sie sind meist sehr lichtschwach, sind vergleichsweise träge und weisen nur wenig Details bei den Aufnahmen auf.

Quelle: berlin-online

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