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Google Pixel 3 fordert die Konkurrenz mit nur einer Hauptkamera heraus

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Google hat in New York sein Pixel 3 (XL) präsentiert und möchte sich damit fotografisch an die Spitze setzen. Mit einer rückseitigen Kamera und zwei Sensoren für Selbstportraits. Dafür hat man kräftig an der Software gearbeitet und dabei auch Funktionen aus großen Systemkameras übernommen. Die restliche Ausstattung bewegt sich auf Oberklasseniveau. Nur beim Flash-Speicher wurde gespart.

Pixel-Shift als Lösung vieler Probleme

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Bei Systemkameras ist es bei einigen Modellen möglich Pixel-Shift zu verwenden. Hierbei werden in kurzer Abfolge mehrere Bilder geschossen, bei denen der Sensor leicht bewegt wird um unterschiedliche Blickwinkel zu erhalten. Anschließend werden die Bilder verrechnet. Oft genutzt wird dieses Feature um z.B. mit einem 16 Megapixel-Sensor ein 64 Megapixel Bild zu erzeugen (z.B. High-Res-Shot bei Olympus). Google hat diese Technik adaptiert. Der Super-Res-Zoom fertigt die 12,2 Megapixel Kamera mit einer Offenblende von f/1,8 auch mehrere Bilder an. Hierbei wird natürlich nicht der Sensor bewegt, sondern es reicht die leichte Bewegung durch das halten per Hand. In der höchsten digitalen Zoomstufe kommen so Details ins Bild, welche an die Qualität eines optischen Zooms heranreichen sollen.

Überhaupt soll bei der Fotografie die KI mehr eingreifen und helfen. Bei der Top-Shot Funktion werden ebenfalls mehrere Bilder geschossen. Das Beste wird vorgeschlagen, wobei der Nutzer selber noch frei wählen kann. Auch mit an Bord ist Photo-Booth. Hierbei erkennt die Kamera automatisch gute Situationen wie z.B. eine Gruppe lächelnder Personen und löst dann aus. Auch der kontinuierliche Autofokus (C-AF) dürfte Benutzern von Systemkameras bekannt vorkommen. Hierbei wird z.B. eine Person markiert und von der KI erkannt. Bewegt sich nun die Person oder das Smartphone wird der Fokus gehalten, so dass es nicht zu Unschärfen kommt.

Super-Selfies

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Wer sich bei Selfies darüber ärgert, dass entweder zu viel oder zu wenig auf dem Bild ist kann seine Selfie-Stange nun weglegen. Mit einem Weitwinkel von 28 mm Brennweite (auf Kleinbild gerechnet) bei Blende f/1,8 und zusätzlich einem Ultraweitwinkel von 19 mm (ebenfalls auf KB gerechnet) mit einer Offenblende von f/2,2 kann stufenlos der Blickwinkel geändert werden. Hierbei greift ebenfalls die künstliche Intelligenz (KI) ein und rechnet aus beiden Sensoren das Bild zusammen.

Hardware und Preis des Pixel 3

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Das Innenleben liegt wie erwartet auf hohem Niveau. Qualcomm Snapdragon 845, Wifi nach 802.11ac, LTE mit 1 Gbit/s im Download (CAT16) und Bluetooth 5.0. Das Display misst 5,5 Zoll ohne Notch beim Pixel 3 und 6,3 Zoll mit Notch bei dem XL. Der Arbeitsspeicher umfasst mit 4 GB für diese Geräteklasse etwas zu wenig. Beim Flash-Speicher war man sich offensichtlich unschlüssig, ob die kleinste Version mit 64 oder 128 GB starten soll. In der Euphorie hat sich die Auswahl zwischen 64 und 128 GB in die Produktion eingeschlichen. Mehr gibt es nicht. Das Pixel 3 kostet 849,00 Euro. Die XL-Version liegt bei 949,00 Euro. Den Sprung auf 128 GB Datenspeicher lässt man sich mit 100,00 bei beiden Geräten sehr üppig entlohnen.

Quelle: – google

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