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Einkaufsführer: Findet das perfekte Selfie-Smartphone

Megapixel sind nicht alles, das gilt auch für die Selfies. Wir schildern euch in diesem Bericht, was ihr beim Kauf eines neuen Smartphones bei der Frontkamera beachten solltet.

Von der MMS-Knipse zum Selfie-Studio

Kaum zu glauben, aber schon seit rund zwölf Jahren gibt es Smartphones mit Frontkameras. Anfangs war die Auflösung mit 0,1 Megapixeln jedoch lachhaft gering und an Komfortfunktionen bei Hard- und Software war nicht zu denken.

Heute gibt es Smartphones, die vorne eine Optik bieten die es schon beinahe mit den „normalen“ Handy-Kameras aufnehmen können. Wir listen euch die Anforderungen für das perfekte Selfie-Smartphone und unterscheiden in den Farben „rot= zwingend erforderlich“, „hellblau = empfehlenswert“ und „orange= optional“.

Zwingend erforderlich

Autofokus Ohne eine automatische Fokussierung sind Selfies zum Scheitern verurteilt. Die Fotos werden generell sehr unscharf. Für kleine Bilder über WhatsApp zu verschicken reicht die Qualität noch aus, aber zu mehr nicht.

Mindestens 5 Megapixel Zwar bedeutet eine hohe Auflösung nicht direkt eine gute Bildqualität, aber bei unter 3 Megapixeln erkennt man nur schwer Details auf den Fotos. Besonders wenn ihr eure Selfies ausdrucken wollt, sollten es 5 oder besser sogar 8 Megapixel sein.

Empfohlen

Blitz Derzeit existieren drei Möglichkeiten, um ein Selfie bei schlechterem Licht heller aufzunehmen. Zum einen gibt es den LED-Blitz der, wenn er leuchtstark genug ist, tolle Fotos bei Nacht oder auf Partys ermöglicht.

Zum anderen gibt es den Bilschirm-Blitz, den beispielsweise LG oder Apple einsetzen. Hier leuchtet bei der Aufnahme das Display mit einer hellen Farbe euer Gesicht aus. Diese Methode ist nicht so effektiv wie ein LED-Blitz.

Eine Selfie-Kamera muss aber nicht zwingend eine der beiden Eigenschaften haben, denn es gibt aufsteckbare Blitze für das Smartphone, die teils deutlich mehr Licht erzeugen.

Optischer Bildstabilisator Das HTC 10 hat es vorgemacht und erstmals in eine Frontkamera eine mechanische Bildstabilisierung verbaut. Dieses System wirkt dem minimalen Zittern der menschlichen Hand entgegen. Das Resultat sind schärfere Fotos.
HTC 10 (c) HTC

Optional

Dennoch solltet ihr die Kamera stets bei den Aufnahmen so ruhig wie möglich halten. Es bietet sich deshalb ein Selfie-Stick, ein Stativ oder das simple Abstützen des Ellenbogens auf einem Tisch oder eurem Oberkörper an.

Full-HD-Videoaufnahme Gute Selfie-Videos könnt ihr schon ab 1.280 x 720 Pixeln aufnehmen. Wir empfehlen aber eine Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Besonders auf großen Tablets, Bildschirmen oder Fernsehern sehen eure Filme dann deutlich schärfer aus.

Weitwinkel-Funktion Wenn ihr gerne Gruppenfotos von euch und euren Freunden oder euch selbst im Urlaub mit möglichst viel der Kulisse ablichten wollt, bietet sich ein großer Weitwinkel an.

Hierbei ist quasi das „Blickfeld“ der Kamera gemeint. Dabei gilt: je mehr Grad, desto mehr passt aufs Foto. Das LG V10 hat zum Beispiel einen beeindruckenden Weitwinkel von 120 Grad. „Normale“ Kameras nehmen um die 80 Grad auf. Ihr bekommt also circa 50% mehr aufs Bild.

Weitere Features: optional. Manche Hersteller haben weitere Extras eingebaut, die die Selfies verbessern können. Dazu zählt beispielsweise der zweifarbige Dual-LED-Blitz beim Asus ZenFone Selfie.

Auch eine Gesichtserkennung ist nützlich, da die Kamera die Fokussierung, das Licht und die Schärfe auf euer Gesicht anpasst.

Foto Oppo F1 Plus (c) Oppo

Selfie-Smartphones – Das passende für jeden Typ

  • Für Gruppen- und Urlaubs-Selfies: LG V10 oder Xperia C5 Ultra (viel Weitwinkel)
  • Für Selfies bei schlechterem Licht, bei Partys: HTC 10 (optischer Bildstabilisator) oder Asus ZenFone Selfie (Dual-LED-Blitz)
  • Für möglichst gute Portraits: Oppo F1 Plus (lichtstarke Blende von f/2.0, 16 Megapixel)

Wir hoffen, euch hat dieser Selfie-Smartphone-Ratgeber gefallen und wir konnten euch die Entscheidung für euer nächstes Handy erleichtern.

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