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Das neue Apple iPhone XS – das taugt die Kamera

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Unter viel Applaus stellte Apple am 12. Oktober 2018 im Steve Jobs Theater auf dem hauseigenem Campus das neue iPhone XS vor. Mit einem randlosen 5,8 Zoll Edge to Edge und Top to Bottom Display möchte man potentielle Käufer locken. Doch was kann das neue fotografisch. Wir haben uns die Ausstattung mal genauer angesehen.

Unterschiede zwischen dem iPhone XS und XS Max

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Ab dem 21. September 2018 geht für den Startpreis von 999 US-Dollar in der kleinsten Speichervariante das neue iPhone XS über die Ladentheke. Dafür bekommt man ein 5,8 Zoll großes OLED-Display und den neuen Bionic A12 Prozessor. Der neue Antrieb hat insbesondere bei  der künstlichen Intelligenz deutlich zugelegt. Für Apple Verhältnisse bekommt man für den überschaubaren Aufschlag von 100 US-Dollar die iPhone XS Max genannte Ausführung. Fotografisch hat das teurere Exemplar keinen Mehrwert zu bieten. Dafür ist das Panel mit 6,5 Zoll auf Phablet-Format und der Akku bietet mehr Leistung.

Kamera wurde im Detail überarbeitet

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Der Hersteller wirbt damit, dass mit dem XS eine neue Ära der Fotografie beginnt. Auf den ersten Blick ist davon bei den technischen Daten nicht viel zu sehen. Es finden sich rückseitig wieder zwei Sensoren, die mit 12 Megapixeln auflösen. Das Weitwinkel arbeitet mit einer maximalen Blendenöffnung von f/1,8 und das bekannte zusätzliche Tele mit f/2,4. Auch frontseitig blieb es bei 7 Megapixeln und einer Blende von f/2,2. Das sind keine schlechten Werte, aber da haben andere Hersteller eindeutig mehr auf der Bank.

Die Bildqualität kann freilich erst beurteilt werden, wenn die ersten Geräte im Umlauf sind, aber der Hersteller aus Cupertino verspricht, dass sich im Hintergrund bei der Bildverarbeitung viel getan hat. Sofort auffällig ist die Möglichkeit bei Bildern auch nachträglich Auf- oder Abzublenden. Das Spiel mit der Tiefenschärfe ist also auch nachträglich möglich. Auch die verschiedenen Lichteffekte bei den Porträtfunktionen lassen sich nachträglich ändern. Möglich macht dies die Kombination aus Bildsignalprozessor, Neural Engine und optimierte Algorithmen. Frontseitig gibt es eine neue Bildstabilisierung bei der Videos mit maximal 60 fps bei 1080p entstehen.

Videografen können sich aber bereits jetzt auf einen deutlichen Mehrwert freuen. Das XS ist das erste iPhone, welches auch Stereo-Sound aufzeichnen kann.

Zwischenfazit

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Apple verspricht mehr Dynamikumfang und besseres Verhalten bei Low-Light Situationen. Letzteres wäre am einfachsten mit einer größeren Offenblende zu realisieren gewesen. Ein Blick auf das Note9 zeigt, dass gut eine Drittel-Blendenstufe mehr durchaus machbar ist.

Auf jeden Fall werden die neuen iPhones mit einem Dual-Kamera Setup ein schweres Standing gegen die kommenden Flaggschiffe haben. Das Mate 20 steht in den Startlöchern, das Nokia 9 soll gerade zu überladen sein mit Sensoren und Light dürfte bis zum fertigen Produkt auch nicht mehr lange brauchen.

Qulle: – apple

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