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Smartphone-Produktwerbung am Limit

produktwerbung - a8 selfie

Das Produktwerbung gerne etwas übertreibt ist jedem bekannt. Bei dem Galaxy A8 hat Samsung zwei Selfies benutzt, welche nahe legen, dass sie mit dem Gerät geschossen wurde. Doch wie sich herausstellte, wurden die Fotos extern eingekauft.

Peinliche Produktwerbung für Samsung

gettyimages - produktwerbung

Produktwerbung ist oftmals reißerisch, aber sie sollte in der Regel zeigen, was mit der Ware möglich ist. Diese Vorgabe hat die Werbeabteilung des südkoreanischen Herstellers Samsung nicht verinnerlicht. Auf der Website wurden zwei Selfies gezeigt, welche nahe legen, dass sie mit dem besagten Smartphone geschossen wurden. Wie sich nun zeigte, wurden diese aber extern bei dem Online-Bilderhändler Getty Images eingekauft und von einem Profi-Fotografen mit entsprechender Ausrüstung geschossen. Dies ließ man sich immerhin 499 US$ pro Foto kosten.

Der Twitter-Benutzer Feliperas entdeckte dies und veröffentliche es. Die brasilianische Niederlassung interpretierte den kurzen Tweet wohl zuerst falsch und kommentierte dies damit, dass es doch ein schönes und gelungenes Bild sei. Direkt darauf angesprochen ruderte der Hersteller zurück und erklärte, dass man grundsätzlich Bilder benutze, die auch aus dem entsprechenden Smartphone stammen. Man ergänzte aber, dass Bildmaterial genutzt wird, welches die Einstellung der Zielgruppe ausdrückt.

Aus dem Statement lässt sich ableiten, dass dies gängige Praxis ist. Ob diese Praxis in der Zukunft geändert wird ist natürlich noch unklar. Da man dieses Vorgehen offensichtlich nicht als Fehler sieht, ist fraglich, ob der nun veröffentlichte Fall die internen Abläufe entsprechend verändern wird.

Bei der Vorstellung des Huawei P9 passierte ähnliches. Hier musste man im Nachhinein eingestehen, dass gezeigte Fotos mit einer Canon EOS-5D Mark III entstanden. Zusammen mit dem passenden Objektiv eine Kombination im Wert von ca. 4.000 €.

Quelle: – feliperas

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